Zwei Auftritte eines Zweibeinigen mit dem Gelübde seinen Kopf nach oben hin zu öffnen, wie eine Weltenschale. Eine Zeitspanne die Riesenschildkröten dafür verwenden um ihre Panzer zu verhärten. Weltenschalenpanzer.
Ursprünglich war da was, ein Keim, ein Samen der wurzelte. Der Trieb zum Vertrauen dass ein potschertes Leben auch transzendiert werden kann und sollte.
Hinüber zum anderen Ufer, mit allen Wesen zusammen. Ganz so wie das Herzsutramantra verkündet. Ich habe für dieses nach innen gerichtete Ansinnen die nach außen gerichteten Sinne gewählt, zumindest für dieses Leben. Eine eventuelle Wiedergeburt als KI im nächsten Dasein soll ja weitere Optionen eröffnen.
Also teile ich die Quellcodes meiner Hörigkeit solange es noch sinnvoll ist. Das ersehnte andere Ufer ist jenes auf dem man sich befindet. Und die anderen Wesen die bei der Überquerung mitzunehmen sind, sind nicht außerhalb von einem. Was bleibt dann noch zu tun? Eigentlich alles, aber vor allem das Absichtslose.
Denn jede spirituelle Praxis die einer Berechnung folgt hat einen Hacken. Der Geist kann den Geist schwer selbst übertricksen. Ein Auge kann das andere nicht sehen. Wo die Reinigung von Herz und Geist mit der Absichtslosigkeit zusammen trifft kann es Stromeintritt genannt werden.
Aber wie geht Absichtslosigkeit? Gerade jetzt wo es auf meinem Dachboden rumpelt, weil sich irgendwelche Tiere jagen, frage ich doch berechtigt: ist meine Körperhaltung angemessen, mein Herz unverknotet und der Geist ohne Irrtum.
Ich bin der spielerischen Praxis zugeneigt, den paradoxen Interventionen oder der Strahlkraft meines Plüschbuddhas. Damit beabsichtige ich nicht Nichts, bin aber trotzdem der Nichtirgendetwasheit verbunden.
